Benzinkocher – für Minusgrade und Höhen

Aktualisiert am: 03.06.2021

Selbst bei Temperaturen unter -10 Grad ist es mit einem Benzinkocher möglich, eine warme Mahlzeit zuzubereiten. Dabei können sowohl Benzin als auch Diesel als Brennstoff zum Einsatz kommen. Obwohl die Handhabung von Benzinkochern im Vergleich zu anderen Kocherarten schwieriger ist, so sind gerade moderne Geräte dennoch sehr komfortabel zu bedienen.

Benzinkocher Testsieger 2021

Benzinkocher, US Modell

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Benzinkocher mit 450 ml Kartusche, 2117 Watt Leitung, 153 g/h Verbrauch, mit Transportbeutel, 170x140 mm Maße, 510 g Gewicht, mit Pumpe und Schnellzündung, ausklappbare Füße

Benzinkocher mit Schnellzündung: Der Benzinkocher, US Modell

fällt den Käufern vor allem aufgrund seiner kleinen Packmaße auf. Mit den 170×140 mm passt er in jede Tasche und auch das Gewicht ist mit 510 Gramm noch in Ordnung. Der Hersteller liefert zudem einen Transportbeutel mit. Ausgestattet ist der Benzinkocher, US Modell mit einem integrierten Benzintank, Pumpe und Schnellzündung.
Obwohl der Benzinkocher recht klein ist, sind Käufer dennoch von der sehr guten Leistung überzeugt. Diese liegt bei 2117 Watt, der Verbrauch liegt bei 153 g/h. Für Kaffeewasser, Dosengerichte und Ähnliches funktioniert der Benzinkocher, US Modell einwandfrei.
Käufer berichten, dass das Einstellen ein wenig Feingefühl braucht, wobei dies allerdings nicht am Produkt liegt, sondern an Benzinkochern im Allgemeinen. Einmal eingelernt, so ist der robuste Kocher ein guter Begleiter für alle Temperaturen und Höhenlagen.

Vorteile:
  • geringe Packmaße
  • mit praktischem Transportbeutel
  • ausklappbare Füße
  • ausreichende Leistung
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KATADYN Svea Reinbenzinkocher

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Benzinkocher aus Messing, nur für Reinbenzin, 1400 Watt Leistung, ohne lose Teile, 550 Gramm Gewicht, 130 mm Höhe, 100 mm Durchmesser, mit Reinigungsnadel, mit Spindelgriff

Handlicher Benzinkocher für Reinbenzin: Der KATADYN Svea Reinbenzinkocher

kann ausschließlich mit Reinbenzin betrieben werden. Dies ist einer der wenigen Kritikpunkte der Käufer, obwohl diese Eigenschaftn bereits beim Kauf bekannt war.
Alles in allem kann der kleine Kocher ansonsten nur punkten. Er ist mit 550 Gramm relativ leicht, hat kompakte Maße und besitzt keine losen Teile. Dadurch kann nichts verloren gehen, was Käufer sehr positiv betonten.
Zwar kommt die Leistung den Käufern zufolge nicht an Produkte heran, die mit Drucksystem ausgestattet sind, dafür hat der KATADYN Svea Reinbenzinkocher andere Vorzüge. Vor allem das Kochen im alten Stil gefällt vielen Campern und Reisenden.
Sollte kein Reinbenzin vorhanden sein, so berichten Käufer des Produktes, dass sie auch mit Tankstellen-Benzin ausgekommen sind. Hier ist nur zu erwarten, dass es beim Kochen mehr rußt.
Als Kritikpunkt wurde noch angemerkt, dass der Kocher sehr laut ist. Das ist jedoch allgemein bei Benzinkochern nicht selten der Fall.

Vorteile:
  • keine losen Teile
  • stabiles Messing
  • mit Spindelgriff als Extra-Werkzeug
  • mit Reinigungsnadel
  • Abdeckung ist der Kochtopf
Nachteile:
  • relativ laut
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Benzinkocher US M-95

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Benzinkocher für bleifreies Benzin, ausklappbare Füße, 18x17,3 cm Maße, 567 g Eigengewicht, 450 ml Brennstoffbehälter, 1820 kcal Leistung, 185 g/h Leistung, zusammengepackt 12x16,8 cm Maße, aus Metall, mit Tragetasche, Trichter und Werkzeug

Benzinkocher mit Tragetasche: Wer sich den Mil-Tec Benzinkocher US M-95

zulegt, erhält einen Kocher mit einem moderaten Gewicht und kompakten Maßen. Die Verarbeitungsqualität wird als sehr sauber und stabil beschrieben.
Auch die Dichtigkeit wurde beim Mil-Tec Benzinkocher US M-95 gelobt. Es trat kein unangenehmer Benzingeruch auf. In Sachen Brenngeräusche ist der Kocher relativ laut, was jedoch alle Benzinkocher gemein haben.
Obwohl Benzinkocher im Allgemeinen etwas schwieriger zu bedienen sind, überzeugt speziell der Mil-Tec Benzinkocher US M-95 die Kunden durch eine leichte Bedienung. So geht es oft auch etwas schneller, was gerade beim Campen sehr hilfreich ist.
Vereinzelt berichteten Käufer über Rost, der direkt nach dem Kauf des Produktes zu unerwünschten Situationen führte. Hier ist eine Retour des Produktes empfehlenswert, da es sich offenbar um Einzelfälle handelt.

Vorteile:
  • kompakte Maße
  • mit Tragetasche
  • ausklappbare Füße
  • für bleifreies Benzin
Nachteile:
  • in Einzelfällen Rost
  • relativ laut
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Benzinkocher kaufen – für kalte Touren und große Höhen geeignet

Benzinkocher funktionieren auch in besonderer Höhe und bei tiefen Minusgraden. Das benötigte Benzin oder der Diesel lässt sich zudem auch in weniger bevölkerten Regionen nachkaufen, weshalb der Benzinkocher ein spezieller Begleiter für ebenso spezielle Touren ist.

Warum Benzinkocher in speziellen Situationen

Bei einem Campingausflug greifen die meisten Camper zu einem klassischen Gaskocher. Dieser kann mit den Standard-Gaskartuschen befüllt werden. Nicht immer ist aber ein Geschäft in der Nähe, um diese Produkte zu erwerben. Vor allem bei Abenteuern fernab der Zivilisation ist der Benzinkocher daher manchmal die bessere Wahl.

Benzin als Brennstoff gibt es nahezu überall, sodass auch bei solchen Touren für eine warme Mahlzeit gesorgt ist. Gleichzeitig punktet der Benzinkocher auch in großer Höhe und bei Temperaturen unter -10 Grad. Bei Gaskochern könnte es bei diesen Temperaturen schon schwierig bis unmöglich werden, sie zum Laufen zu bringen.

Gaskocher oder Benzinkocher?

Gaskocher und Benzinkocher könnten unterschiedlicher kaum sein. Obwohl beide grundsätzlich den gleichen Zweck erfüllen, sind die Anwendungsvorteile doch ganz unterschiedlich. Wer vor der Entscheidung steht, ob es lieber ein klassischer Gaskocher oder ein spezieller Benzinkocher sein sollte, findet in der nachfolgenden Vor- und Nachteile-Liste alle Fakten dazu.

Gaskocher-Vorteile

  • einfach zu handhaben
  • guter Wirkungsgrad
  • kostengünstige Anschaffung
  • keine Wartung

Gaskocher-Nachteile

  • Kartuschen nicht in jedem Land einfach erhältlich
  • leere Kartuschen verursachen viel Müll
  • Nachfüllen der Kartuschen nicht möglich
  • Kartuschen dürfen im Flugzeug nicht mitgeführt werden
  • in extremer Höhe funktionieren Gaskocher nicht
  • ohne spezielle Kartuschen funktionieren Gaskocher bei starker Kälte nicht
  • Kartuschen haben ein hohes Eigengewicht
  • Steckkartuschen-Kocher sind recht sperrig
  • Gas-Füllstand lässt sich von außen kaum ablesen
  • Brennstoff-Menge schwer einschätzbar

Benzinkocher-Vorteile

  • Wirkungsgrad sehr gut
  • in jeder Witterung einsetzbar, auch bei starker Kälte
  • in jeder Höhenlage einsetzbar
  • weltweit ist die Beschaffung von Benzin kein Problem
  • reiner Kocher recht kompakt

Benzinkocher-Nachteile

  • höhere Anschaffungskosten
  • gefährlicher als Gaskocher
  • Reinigung und Wartung notwendig
  • vor Flugreisen gründliche Reinigung des leeren Behälters nötig
  • unangenehmer Geruch beim Brennstoff
  • relativ laut
  • hohe Rußentwicklung

Gaskocher sind beim Camping weit verbreitet und eignen sich vor allem für Einsteiger. Zu beachten ist allerdings, dass Gaskocher nicht in großen Höhen einsetzbar sind und auch nicht bei starken Minusgraden. Hier punktet stattdessen der Benzinkocher, der jedoch in seiner Anwendung schwieriger ist und andere Nachteile mit sich bringt. Die zwei Kocherarten lassen sich daher schwer miteinander vergleichen, da es auf den individuellen Anwendungszweck und die Region ankommt, in der der Kocher verwendet werden soll.

Ist ein Benzinkocher auch auf dem Campingplatz erlaubt?

Nicht nur im Gebirge oder bei sehr außergewöhnlichen Touren hat ein Benzinkocher Vorteile. Aus diesem Grund möchten auch viele klassische Camping-Urlauber auf den Kocher mit Benzin setzen. Doch ist das auf einem Campingplatz überhaupt erlaubt?

Die Antwort lässt sich nicht pauschal geben, denn es hängt mit den genauen Hausregeln des Campingplatzes zusammen. Offene Flammen sind auf Campingplätzen meist untersagt. Das schließt Lagerfeuer ein, aber auch Benzinkocher.

Diese arbeiten mit einer offenen Flamme. Genau genommen ist das auch bei Gaskochern der Fall. Diese Kocherart ist auf einem Campingplatz aber meist erlaubt, da nur eine sehr kleine Flamme (wie bei Kerzen) produziert wird.

Da Benzinkocher zusätzlich gewisse Extra-Geräusche entwickeln, ist das bei Campern ebenfalls nicht gerne gesehen. Aus diesem Grund werden Benzinkocher oftmals auf Campingplätzen explizit verboten.

Dazu kommt, dass auch der Geruch beim Benzinkocher bei Campinggästen nicht gerade auf Freude stößt. Der Kocher eignet sich daher eher für Unternehmungen in abgelegene Ecken der Welt.

Funktioniert ein Benzinkocher im Wohnwagen?

Wenn ein Benzinkocher in den meisten Fällen nicht auf dem Campingplatz erlaubt ist, dann vielleicht in der freien Natur. Hierfür sind Camper meistens mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil unterwegs und benötigen auch in diesen vier Wänden eine Kochmöglichkeit.

Wer nicht auf Gaskocher oder andere Kochervarianten zurückgreifen möchte, denkt über die Anschaffung eines Benzinkochers nach. Fakt ist allerdings, dass der Benzinkocher für diesen Fall keine gute Wahl ist. Die meisten Benzinkocher sind laut Herstellerangaben nicht für den Innenraum konzipiert.

Aus diesem Grund sollten Camper im Wohnwagen oder Wohnmobil stattdessen auf den klassischen Gaskocher oder alternativ auf einen Spirituskocher setzen. Wer den Benzinkocher jedoch im Freien verwendet, kann ihn natürlich auch im Wohnwagen oder Wohnmobil zum Zielort transportieren.

Benzinkocher im Flugzeug transportieren – ist das erlaubt?

Die rechtlichen Vorgaben für Fluggäste sind recht umfangreich und beziehen sich unter anderem auf alles, was in irgendeiner Form gefährlich sein könnte. Dazu zählen auch Benzinkocher.

Diese dürfen allerdings bei einer Flugreise sowohl im Koffer als auch im Handgepäck transportiert werden, wenn der Brennstofftank und der Brennstoffbehälter leer sind. Wichtig ist allerdings, die genauen Vorgaben der jeweiligen Fluggesellschaft zu lesen, um herauszufinden, ob es eventuell weitere Einschränkungen gibt.

Wie viel wiegt ein Campingkocher mit Benzin?

Wer mit dem Rucksack unterwegs ist, muss auf jedes zusätzliche Gramm achten. Bei einem Benzinkocher gar nicht so einfach, denn diese speziellen Kocher sind verhältnismäßig schwer.

Je nach Modell können sie um die 300 bis 500 Gramm auf die Waage bringen. Einige Modelle schaffen es jedoch sogar auf bis zu 900 Gramm.

Wie groß ist ein Benzinkocher?

Im direkten Vergleich mit einem Gaskocher sind Benzinkocher meistens ein wenig größer. Das sollte jedoch kein Ausschlusskriterium sein, da der Unterschied je nach Modell nur minimal ist.

Obwohl das höhere Gewicht und die etwas größeren Maße auf den ersten Blick abschrecken, so hat Benzin gegenüber Gas aber einen großen Vorteil. Die Energiedichte per Volumen ist höher, was bedeutet, dass weniger Platz für weitere Kartuschen benötigt wird. Das ist vor allem bei Rucksack-Reisen von großer Bedeutung, da auch hier die Kartuschen transportiert werden müssen.

Welchen Brennstoff für einen Benzinkocher?

Neben dem klassischen Benzinkocher gibt es zusätzlich auch Mehrstoffkocher, die mit unterschiedlichen Brennstoffen arbeiten können. Auch Gas-Mehrstoffkocher sind eine Option. Je nachdem, für welchen Benzinkocher man sich entscheidet, kann unterschiedlicher Brennstoff verwendet werden.

  • Reiner Benzinkocher: Dieser Kocher wird mit Reinbenzin oder mit Waschbenzin befüllt. Dieser Brennstoff kann recht leicht beschafft werden, da er sowohl in Outdoor-Geschäften, online als auch im Baumarkt erhältlich ist.
  • Mehrstoffkocher: Diese Kocher können mit verschiedenen Flüssigbrennstoffen verwendet werden. Anwender können nicht nur Benzin einfüllen, sondern auch Kerosin, Petroleum oder Diesel. Sollte nur Autobenzin in Reichweite sein, muss die Oktanzahl entsprechend niedrig sein, sodass hier Vorsicht angesagt ist.
  • Gas-Mehrstoffkocher: Da diese Benzinkocher mit einem speziellen Brenner ausgestattet sind, kann nicht nur Benzin verwendet werden, sondern auch Gas. Per Adapter wird das Gerät an eine Gaskartusche angeschlossen.

Wer mit dem Benzinkocher Mahlzeiten kochen möchte, sollte im Idealfall immer auf Waschbenzin oder Reinbenzin setzen. Dies ist gereinigtes Benzin, welches (im Vergleich zum Autobenzin) keine gesundheitsschädlichen Zusätze enthält.

Welche Töpfe beim Benzinkocher?

Erprobte Camper sind der Ansicht, dass ein Benzinkocher mit jedem Camping-Kochgeschirr verwendet werden kann. Die meisten Camper verwenden allerdings Töpfe aus Aluminium. Auch Edelstahltöpfe sind eine gute Wahl, allerdings greifen die meisten Anwender schlussendlich auf das preiswertere Aluminium zurück. In diesem Fall könnte der Topf schneller ausgetauscht werden, wenn die Rußentwicklung am Topfboden zu stark ist.

Einflammiger oder zweiflammiger Benzinkocher?

Benzinkocher gibt es als einflammige oder zweiflammige Variante. Wer Mahlzeiten für mehrere Personen kochen möchte, sollte (bei entsprechendem Platz) auf die zweiflammige Version setzen. Für Rucksack-Reisende oder Alleinreisende sind dagegen einflammige Benzinkocher in der Regel ausreichend.

Der Verbrauch beim Benzinkocher

Ein großer Vorteil beim Benzinkocher ist der sparsame Verbrauch. Gleichzeitig bietet diese Kocherart einen hohen Heizwert, sodass das Gerät sehr effizient ist.

Bei Reinbenzin wird der Heizwert in Kilowattstunden pro Kilogramm angegeben. Dieser Wert gibt an, wie viel Wärme jedes Gramm eines Brennstoffes erzeugen kann. Bei Reinbenzin sind es etwa zwölf Kilowattstunden je Kilogramm.

Zu beachten ist beim Kauf das Füllvolumen. Es kommt stets darauf an, wie viele Personen bekocht werden sollen. Wer beispielsweise einen Liter Wasser erhitzen möchte, sollte in etwa drei bis sechs Minuten Zeit einplanen, in der der Benzinkocher läuft. Pro Minute verbraucht das Gerät im Durchschnitt bis zu fünf Gramm Brennstoff.

Wenn also zwei bis drei Personen einen Liter Wasser für etwas Tee kochen wollen, dann werden 15 bis 30 Gramm Brennstoff benötigt. Dies sind natürlich nur Durchschnittswerte, die Aufschluss darüber geben, wie groß das Füllvolumen beim Kanister oder der Flasche sein sollte.

Benzinkocher starten – so funktioniert es

So speziell der Benzinkocher auf den ersten Blick auch erscheint, die Handhabung braucht lediglich etwas Übung und stellt danach kein Problem mehr dar. Es ist jedoch sehr wichtig, dass Anwendern bewusst ist, wie schnell entzündlich Benzin ist. Die Sicherheit darf daher zu keiner Zeit außer Acht gelassen werden.

Zusammengefasst lässt sich das Verwenden des Benzinkochers in sechs Punkte aufteilen. Kocher und Brennstoffflasche werden verbunden, danach wird mit der Pumpe Druck aufgebaut.

Im dritten Schritt muss die Brennstoffflasche zur richtigen Position gebracht werden und danach kommt es zum Anzünden des Brennstoffes. Der fünfte Schritt ist das Vorheizen und danach kann der Brennerregler geöffnet werden.

All das klingt kompliziert, sodass ein Studieren der konkreten Anleitung zum jeweiligen Produkt wichtig ist. Zu beachten sind außerdem die gängigen Sicherheitshinweise, die von jedem Hersteller in der Anleitung beschrieben sind.

Alternativprodukte

Nicht immer ist ein Benzinkocher tatsächlich die beste Wahl, weshalb wir nachfolgend noch einige Alternativprodukte vorstellen. Da Benzinkocher nur in großer Höhe und bei Minusgraden die beste Wahl sind, gibt es viele gute Alternativen für andere Zwecke.

Auf dem Campingplatz dürfen in der Regel keine Benzinkocher verwendet werden, weshalb hier häufig der Gaskocher als Klassiker zum Einsatz kommt. Auch Elektrokocher sind beim Campen eine gute Wahl. Wer keinen Stromanschluss in der Nähe hat, aber dafür Holz, ist mit einem Campingkocher mit Holz bzw. einem Feststoffkocher gut beraten.

  • Gaskocher: Dies ist der Klassiker, der mit den bekannten Gaskartuschen betrieben wird. Das bedeutet aber auch, dass Anwender immer einen ausreichenden Vorrat mit Gaskartuschen benötigen, damit es warmes Essen gibt. Benzin ist im Vergleich leichter zu beschaffen.
  • Elektrokocher: Vor allem für Campingplätze sind Elektrokocher gut geeignet, da sie ohne große Sicherheitsbedenken eingesetzt werden können. Sie dürfen außerdem im Zelt oder im Wohnwagen sowie im Wohnmobil verwendet werden. Wer jedoch eher mit dem Rucksack unterwegs ist, wird wohl selten einen passenden Stromanschluss finden, um sich einen Kaffee zu kochen. In diesem Fall sind andere Varianten besser geeignet.
  • Campingkocher mit Holz/Feststoffkocher: Wann immer ein Anwender Holz in der Nähe hat, ließe sich der Feststoffkocher verwenden. Das Gestell des Kochers wird in der Regel nur zusammengesteckt und dient gleichzeitig als Windschutz. Da dieser Kocher sehr wetterabhängig ist und Temperaturen auch nicht geregelt werden können, ist er jedoch nur in gewissen Situationen wirklich sinnvoll.
  • Campingkocher mit Brennpaste: Bei dieser Kocherart handelt es sich eigentlich um einen Spirituskocher, der jedoch mit Sicherheitspaste funktioniert. Diese Brennpaste ist eingedickter Spiritus. Im Vergleich zum richtigen Spiritus bietet Brennpaste durch das Verdickungsmittel einen nicht so guten Heizwert. Dafür spricht aber, dass sich Brennpaste auch in Kälte besser entzünden lässt.

Bildquelle Header: Hands caucasian male traveler, tourist sits in the forest near the lake camping. Uses inventory for cooking. A hand lighter set fire to a torch with a gas balloon © Depositphotos.com/veloliza
Letzte Aktualisierung am 3.02.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API