Wohnwagenspiegel – Ist er Pflicht?

Aktualisiert am: 17.12.2021

Viele Camper fragen sich, ob der Wohnwagenspiegel in Deutschland zur Pflichtausstattung von Camper, Wohnwagen und Wohnmobil gehört. Die kurze und knappe Antwort: Ja – bis auf wenige Ausnahmen. Für Falt-Caravans oder Wohnwagen, die schmaler sind als das Zugfahrzeug, benötigen Sie keinen Wohnwagenspiegel.

Wohnwagenspiegel Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Universal-Wohnwagenspiegel im 2er-Set, aerodynamischer Spiegelkopf, vibrationsarm, flexibles Klemmsystem, Abmessungen: 42,5 x 15 cm, Armlänge: 41 cm, Gewicht: 1,5 kg

Besonders aerodynamisch: Der Milenco Universalspiegel Aero 4

zeichnet sich durch seine besonders aerodynamische Bauweise aus. Mit dem flexiblen Klemmsystem kann er auf vielen Außenspiegeln befestigt werden und überzeugt mit einer hohen Haltbarkeit und einer geringen Vibration.
Die Befestigung ist laut der Rezensionen ein Kinderspiel und innerhalb von wenigen Minuten erledigt. Auch bei hohen Geschwindigkeiten über 100 km/h kann man laut der Rezensionen noch ausreichend gut erkennen, was das Modell spiegelt.
In einigen Fällen erweiterte der Milenco Universalspiegel Aero 4 das Sichtfeld nicht ausreichend genug. Das hängt unter anderem von der Länge des Gespanns ab.
Sehr überzeugend ist auch die hochwertige Verarbeitungsqualität, die einen robusten Eindruck macht. Die Wohnwagenspiegel lassen sich außerdem mühelos einstellen.
Trotz der guten Universalhalterung berichten einige Käufer, dass sich die Milenco Universalspiegel Aero 4 unterwegs lösen können. Auch Einzelteile wie die Klemmplatten können laut einiger Rezensionen verloren gehen.
Einige Käufer empfehlen zudem, die Schrauben regelmäßig auf ihre Festigkeit hin zu überprüfen und sie ggf. nachzuziehen. Auch wenn diese Wohnwagenspiegel als Universalmodell beworben werden und auf sehr viel Fahrzeuge passen, sind sie nicht mit allen Außenspiegeln kompatibel.

Vorteile:
  • Universal-Wohnwagenspiegel
  • zuverlässige, flexible Klemmhalterung
  • aerodynamischer Spiegelkopf
  • vergleichsweise geringe Vibrationen
Nachteile:
  • lösen sich gelegentlich vom Außenspiegel

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Universal-Wohnwagenspiegel im 2er-Set, aerodynamischer Spiegelkopf, Anti-Rutsch-Befestigung, flexibler Befestigungsriemen, Abmessungen: 51 x 12 cm, Armlänge: 33 cm, Gewicht: 1,36 kg

Passt zu vielen Außenspiegeln: Der Repusel 3001 Towing Mirror

passt laut Hersteller zu sehr vielen Außenspiegeln verschiedener Kraftfahrzeuge. Auch an neuen Bauformen mit sehr runden und großzügigen Abmessungen können diese Wohnwagenspiegel problemlos befestigt werden.
Befestigt wird der Repusel 3001 Towing Mirror mit einem flexiblen Befestigungsriemen, der sich flexibel an Form und Größe der Außenspiegel anpassen lässt. Laut der Käufer ist die Befestigung einfach, selbsterklärend und innerhalb von wenigen Minuten erledigt.
Positiv fällt auch auf, dass die Caravanspiegel bei der Fahrt kaum Vibrationen erzeugen und das Abbild auch bei hohen Geschwindigkeiten gut einzusehen ist. Mit einer maximalen Armlänge von 33 cm konnten fast alle Nutzer den Sichtbereich so einstellen, wie er von der Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben ist.
Vor allem beim Rangieren und Einparken ist das erweiterte Blickfeld laut der Rezensionen sehr hilfreich und erhöht gleichzeitig die Sicherheit. Vor allem für breitere Wohnwagen ist der Repusel 3001 Towing Mirror also sehr gut geeignet.
Die Haltbarkeit wird von fast allen Käufern in den Erfahrungsberichten gelobt. Nur in Einzelfällen ließen sich diese Caravanspiegel nicht zur vollsten Zufriedenheit am Fahrzeug befestigen.

Vorteile:
  • kaum Vibrationen, auch bei hohen Geschwindigkeiten
  • großzügige Armlänge für großes Sichtfeld
  • einfache, schnelle Montage
  • passen zu sehr vielen Fahrzeugmodellen
  • sehr zuverlässige, stabile Halterung
Nachteile:
  • verrutschen in Einzelfällen

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Universal-Wohnwagenspiegel im 2er-Set, mit E-Nummer und STVZO-Zulassung, aerodynamischer Spiegelkopf, Halterung mit Gummibändern, XL-Größe

Für Gelegenheitsnutzer: Viele Käufer sind sich einig, dass die Qualität der Wehmann Caravanspiegel XL

für Camper geeignet sind, die nur selten Ausflüge mit dem Wohnwagen unternehmen. In diesem Anwendungsbereich ergibt sich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das jedoch durch einige Schwächen getrübt wird.
Bei höheren Geschwindigkeiten zeigen die Wehmann Caravanspiegel XL relativ starke Vibrationen, die einige Käufer als störend empfinden. Trotzdem erreichen die Wohnwagenspiegel dank der flexiblen Halterung eine hohe Stabilität und sitzen recht stramm auf den Außenspiegeln.
Die Montage ist einfach und dank der Gummibänder passen diese Caravanspiegel zu sehr vielen Kraftfahrzeugen. Auch die Einstellung geht gut von der Hand. Selbst an großen Außenspiegel halten diese Wohnwagenspiegel gut und fallen auch bei höheren Geschwindigkeiten nicht aus der Halterung.
Einige Käufer berichten, dass das Spiegelglas das Abbild etwas verzerrt. Objekte erscheinen im Spiegel näher, als sie tatsächlich sind. Eine Kontrolle im verbauten Außenspiegel hilft jedoch dabei, Entfernungen besser einschätzen zu können.
Insgesamt erfüllen die Wehmann Caravanspiegel XL ihren Zweck; darin sind sich die Käufer einig. Verarbeitungsqualität und Stabilität sind ausreichend für gelegentliche Campingausflüge. Der Komfort und die Nutzerfreundlichkeit trüben jedoch etwas den Gesamteindruck.

Vorteile:
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • strammer Sitz und fester Halt
  • sehr einfache Montage
  • hohe Kompatibilität, auch mit großen Außenspiegeln
  • gute Verarbeitungsqualität
Nachteile:
  • stellt gelegentlich Entfernungen verzerrt dar
  • vergleichsweise starke Vibrationen

Wohnwagenspiegel kaufen – Zusatzspiegel für mehr Sicherheit

Laut Straßenverkehrsordnung muss der Führer eines Fahrzeugs jederzeit freie Sicht auf sämtliche Verkehrsvorgänge haben. Weil die Sicht im Wohnmobil durch die Länge und die Breite des Fahrzeugs beeinträchtig ist, sorgen zusätzliche Wohnwagenspiegel für einen besseren Überblick über Fahrzeug und Verkehr.

Wohnwagenspiegel werden als zusätzliche Spiegel an den bereits vorhandenen Außenspiegeln montiert und erleichtern so den Blick nach hinten und zu den Seiten.

Braucht man auch einen Wohnwagenspiegel für das Ziehen eines Wohnmobils?

Bis auf wenige Ausnahmen sind Wohnwagenspiegel für Wohnmobile verpflichtend. Für Wohnwagengespanne gilt das ebenfalls: In der Regel lässt sich mit den Außenspiegeln des Zugfahrzeugs kein zufriedenstellendes Blickfeld erzielen.

Wohnwagenspiegel müssen beim Ziehen des Wohnwagens deswegen am KFZ angebracht werden. Sie dienen dabei nicht nur der eigenen Sicherheit, sondern schützen auch andere Verkehrsteilnehmer wie Rad- und Motorradfahrer, Fußgänger und Kraftfahrzeuge.

Aus diesem Grund kann der Einsatz eines Wohnwagenspiegels immer empfohlen werden – auch dann, wenn eine Ausnahme besteht und die Verwendung nicht verpflichtend ist.

Wie gefährlich ist das Fahren ohne Caravanspiegel?

Beim Fahren ohne Wohnwagenspiegel kann es zu schweren Unfällen mit tödlichem Ausgang kommen. Fehlt dem Fahrer des Wohnmobils der nötige Überblick über sein Fahrzeug, können andere Verkehrsteilnehmer im toten Winkel der Seitenspiegel verschwinden und im schlimmsten Fall übersehen werden.

Besonders gefährlich ist das nicht nur beim Rückwärtsfahren und Einparken, sondern auch beim Abbiegen an Kreuzungen oder beim Auf- und Abfahren an Autobahnen. Auch Überholmanöver sind ohne ausreichende Sichtverhältnisse sehr gefährlich, und können sowohl den Fahrer des Wohnmobils als auch andere Verkehrsteilnehmer in hohem Maße gefährden.

So vergrößert sich das Sichtfeld mit dem Wohnwagenspiegel

Was der Fahrer im Wohnwagenspiegel sehen können muss, ist klar geregelt. In den Seitenspiegeln müssen die hinteren Ecken des Caravans eindeutig zu sehen sein. Ist das mit den Außenspiegeln des Fahrzeugs nicht gegeben, ist der Einsatz eines Wohnwagenspiegels Pflicht.

Wer nur die vorderen Ecken des Wohnmobils sehen kann, hat keinen ausreichenden Überblick über das Fahrzeug. Wenn der Fahrer des Gespanns die hinteren Ecken seines Wohnwagens sieht, sieht er auch viele weitere wichtige Verkehrsvorgänge im hinteren Bereich seines Fahrzeugs. Gleichzeitig reduziert der Wohnwagenspiegel die Größe des toten Winkels deutlich.

Konkret muss der Fahrer eines Wohnwagengespanns oder eines Wohnmobils auf einer Länge von 10 m nach hinten einen Bereich von mind. 2,5 m in der Breite einsehen können. Auf der rechten Seite muss dieser Bereich sogar 4 m breit und 20 m lang sein.

Durch die geringe Höhe von modernen Kraftfahrzeugen und der damit einhergehenden niedrig angelegten Außenspiegel ist es fast immer unmöglich, diesen großen Bereich ohne Wohnwagenspiegel einzusehen.

Wann braucht man einen zusätzlichen Wohnwagenspiegel?

Wie bereits erwähnt ist ein zusätzlicher Wohnwagenspiegel fast immer Pflicht. Gerade beim Wohnwagen-Gespann ist sicheres Fahren ohne Wohnwagenspiegel so gut wie undenkbar.

Eine Ausnahme gilt nur bei sogenannten Faltcaravans. Diese speziellen Wohnwagen werden zum Fahren zusammengefaltet und zeichnen sich dann durch eine geringe Bauhöhe aus. Sie erschweren die Sicht nach hinten deutlich weniger als gewöhnliche Wohnwagen.

Das Sichtfeld entspricht etwa dem, was man durch einen gewöhnlichen KFZ-Anhänger gewohnt ist. Bei diesen ist ein zusätzlicher Seitenspiegel in der Regel nicht verpflichtend.

Ist der Wohnwagen schmaler als das Zugfahrzeug, darf laut Straßenverkehrsordnung auf einen zusätzlichen Wohnwagenspiegel verzichtet werden, wenn die vorhandenen KFZ-Spiegel einen ausreichenden Überblick geben. Als Referenz gilt hier die Fahrzeugbreite ohne die vorhandenen Außenspiegel.

Diese Ausnahme dürfte abgesehen von Faltcaravans nur die wenigsten Wohnwagen betreffen. Moderne Caravans sind in der Regel breiter als ihr Zugfahrzeug.

Wichtig zu wissen: Bei einer Verkehrskontrolle wir nicht das Vorhandensein der Wohnwagenspiegel kontrolliert, sondern der Überblick, den der Fahrzeugführer über sein Fahrzeug hat. Falsch dimensionierte oder schlecht eingestellte Wohnwagenspiegel, die ihren Zweck nicht erfüllen, stellen ebenfalls einen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung dar.

Strafen beim Fahren ohne Wohnwagenspiegel

Die Strafen für einen Verstoß gegen die Pflicht zum Wohnwagenspiegel sind im Bußgeldkatalog geregelt. In Deutschland fallen sie derzeit (Stand: 2021) relativ gering aus, in anderen Ländern können aber hohe Geldstrafen fällig werden.

Problematisch und teuer kann es werden, wenn beim Fahren ohne verpflichtende Wohnwagenspiegel ein Unfall passiert. Fahrzeugführer müssen hier damit rechnen, zumindest eine Teilschuld zugesprochen zu bekommen und im ungünstigsten Fall den Versicherungsschutz zu verlieren.

Weil Wohnwagenspiegel keine teure Anschaffung darstellen, lohnt sich auch bei relativ kleinen Bußgeldern das Risiko des Fahrens ohne Wohnwagenspiegel nicht.

Wohnwagenspiegel einstellen und befestigen

Alle handelsüblichen Wohnwagenspiegel werden mit einer Befestigungsmöglichkeit geliefert und werden in der Regel an den Außenspiegeln des Zugfahrzeugs oder Wohnwagens befestigt. Dabei handelt es sich meist um eine Klemmvorrichtung mit Gummi-Klemmstücken, die ein flexibles Montieren und Abnehmen am Rückspiegel gewährleisten.

Viele Hersteller bieten Universal-Wohnwagenspiegel an, die mit vielen beliebten Fahrzeugen kompatibel sind. Für viele Fahrzeuge sind außerdem spezielle Wohnwagenspiegel erhältlich, die perfekt zum eigenen Fahrzeug passen

Der Wohnwagenspiegel muss nach der Montage so eingestellt werden, dass der Fahrer die hinteren Ecken seines Wohnwagens einsehen kann. Auf der linken Seite muss er auf einer Länge von 10 Metern mindestens 2,5 m Fläche einsehen können, auf der rechten Seite 4 m Fläche über eine Länge von 20 m.

Beim Einstellen der Wohnwagenspiegel lässt man sich am besten von einer zweiten Person helfen, um ideale Sichtbedingungen herzustellen. Fast alle Modelle verfügen über einfache Einstellmöglichkeiten, sodass man mit wenigen Handgriffen für perfekte Übersicht sorgen kann.

Welche Größen gibt es bei Wohnwagenspiegeln?

Viele Hersteller werben mit XL-Wohnwagenspiegeln, großzügigen Abmessungen und einem großen Weitwinkel für eine möglichst gute Sicht. Die Maße der handelsüblichen Wohnwagenspiegel variiert jedoch nicht sehr stark.

Die meisten Wohnwagenspiegel sind oval oder rechteckig geformt und etwa 40 – 50 cm breit und 15 – 20 cm hoch. Für die Abmessungen gibt es keine Vorschriften; wichtiger ist, dass sich im Wohnwagenspiegel das vorgeschriebene Blickfeld einsehen lässt.

Das kann einerseits über die Größe realisiert werden, andererseits aber auch über die Krümmung des Spiegelglases und dem damit einhergehenden Weitwinkel. Auch ein ausziehbarer Arm erlaubt eine flexible Befestigung und damit auch eine Vergrößerung des Blickfeldes.

Spezialspiegel oder Universal-Wohnwagenspiegel?

Wohnwagenspiegel sind speziell für einzelne Fahrzeugmodelle erhältlich. Hier können Camper sich auf eine hohe Passgenauigkeit verlassen. Der Nachteil: Beim Wechsel des Fahrzeugs müssen in der Regel auch neue Wohnwagenspiegel her.

Universalspiegel passen zu vielen Fahrzeugmodellen, sodass man sie mit etwas Glück weiterverwenden kann, wenn man sich ein neues oder zusätzliches Kraftfahrzeug kauft. Die Halterung lässt sich bei Universal-Wohnwagenspiegeln häufig ausreichend einstellen, um einen guten Halt zu erzielen.

Wichtig ist, dass der Wohnwagenspiegel sicher mit der Halterung befestigt werden kann und während der Fahrt keinen zu hohen Vibrationen ausgesetzt ist. Abgesehen von der Gefahr, den Wohnwagenspiegel dabei zu verlieren, reduzieren starke Vibrationen die Sichtbarkeit des abgedeckten Bereiches deutlich.

Prinzipiell erfüllen aber sowohl Spezial- als auch Universal-Wohnwagenspiegel ihren Zweck, sodass sich Camper für das Modell entscheiden sollten, das am besten zu ihrem Fahrzeug und zu ihren Gewohnheiten passt.

Eignet sich eine Rückfahrkamera als Ersatz für den Wohnwagenspiegel?

Viele Wohnmobile sind mit einem Wohnwagen-Navi ausgestattet, das auch über eine Rückfahrkamera verfügt. Diese bildet den hinteren Bereich des Wohnwagens gut sichtbar ab und projiziert das Bild auf ein Display.

Einige Camper fragen sich deswegen, ob eine bereits verbaute Rückfahrkamera ausreicht, oder ob ein Wohnwagenspiegel trotzdem Pflicht ist. Die Antwort ist: Die Rückfahrkamera allein reicht nicht aus.

Das Funktionsprinzip der Rückfahrkamera unterstützt den Fahrer beim Rückwärtsfahren und damit vor allem beim Einparken. Das Bild wird dabei häufig nicht dauerhaft auf das Display gesendet, sondern nur dann, wenn das Fahrzeug tatsächlich rückwärts fährt.

Wohnwagenspiegel vergrößern das Sichtfeld jedoch nicht nur im Rückwärtsgang, sondern verbessern die Sicht auch bei vielen anderen Fahrmanövern. Dazu gehören vor allem das Abbiegen, das Auf- und Abfahren an Autobahnen, Spurwechsel und das Überholen anderer Verkehrsteilnehmer.

In all diesen Verkehrssituationen ist die Rückfahrkamera in der Regel nicht aktiv. Zudem bildet auch sie nur einen relativ schmalen Winkel direkt hinter dem Fahrzeug oder dem Wohnwagen-Gespann ab und ist deswegen nur beim Rückwärtsfahren wirklich hilfreich.

Beim Überholen oder Abbiegen ist das Abbild der Rückfahrkamera nicht ausreichend, um alle Verkehrsvorgänge ausreichend einsehen zu können