Der Schwarzwald – das perfekte Ziel für deinen Urlaub in der Natur

Willst du eines der größten Waldgebiete Europas erkunden? Wunderbar! Dafür musst du nicht einmal ins Ausland fahren.

Ganz im Südwesten Deutschlands erstreckt sich eine Ferienregion, die nicht nur hierzulande berühmt ist. Auf der ganzen Welt kennt man ihn – den Schwarzwald, bekannt für süße Kirschtorte, Schinken, Kuckucksuhren und natürlich unberührte Landschaften. Da ist es kein Wunder, dass dieses 6.000 km2 große Paradies jedes Jahr tausende von Touristen anlockt.

Wir zeigen dir, welche Sehenswürdigkeiten des Schwarzwalds besonders lohnenswert sind, wo du übernachten kannst und welche kulinarischen Spezialitäten du dir nicht entgehen lassen solltest. Der Wald ruft – also nichts wie los zum „Black Forest“.

Was macht den Schwarzwald so besonders?

Vielleicht fragst du dich beim üppigen Grün dieser Naturidylle, warum der Schwarzwald so heißt, wie er heißt. Dafür müssen wir viele Jahrhunderte zurückgehen, bis in die Zeit der Alten Römer: Diese waren vom unwegsamen Gelände und dem dichten Wuchs so eingeschüchtert, dass sie dem Areal die Bezeichnung „Silva Negra“ verpassten. Noch heute befindet sich hier im Dreiländereck das größte zusammenhängende Waldgebiet der Republik. Doch eigentlich täuscht der Name, denn urgesunde Buchen und Tannen sind nicht das einzige, das dich im Schwarzwald erwartet.

Da wären z. B. duftende Almwiesen, auf denen die Kühe der Region in Seelenruhe grasen; oder einige der letzten unberührten Moore Deutschlands; Wasserfälle rauschen in die Tiefe, an Westgrenze laden die Badischen Weinberge zu einer Kostprobe ein, und im Süden können Wanderer bis zu den Alpen blicken.

Aber auch der Schwarzwald selbst ist ein Paradies für alle, die Höhenluft schnuppern möchten – kein Wunder, bildet er doch mit 1.500 m Deutschlands größtes Mittelgebirge. Hier schufen tektonische Bewegungen und die letzte Eiszeit eine Landschaft, die Naturfreunde mit ihrer rauen Schönheit begeistert. Auch Gewässer wie der Titisee sind ein Produkt schmelzender Gletscher – und perfekt, wenn du eine Spielwiese zum Schwimmen und Bootfahren suchst.

Wo kann ich bei meinem Urlaub im Schwarzwald übernachten?

Egal, ob du es naturverbunden oder luxuriös magst – im Schwarzwald wirst du garantiert die richtige Unterkunft für deinen Geschmack finden.

Fast 3.000 Hotels lassen keine Wünsche übrig. Dabei reicht die Auswahl von bodenständigen 3-Sterne-Hotels bis zu 4-Sterne-Luxus, und natürlich gehören die kulinarischen Köstlichkeiten der Region zum Erlebnis dazu.

Ein Tipp: Wenn du mit einem grandiosen Bergpanorama aufstehen möchtest, ist eine Unterkunft am Fuße des Feldbergs genau richtig für dich. Oder steht Entspannung für dich an erster Stelle? Dann können wir dir die Wellness-Hotels der Region ans Herz legen – besonders, wenn sie das Qualitätssiegel „Wellness Stars“ tragen: Dies trifft beispielsweise auf das Hotel Kesslermühle in Hinterzarten oder auf das Hotel Vier Jahreszeiten am schönen Schluchsee zu.

Zurück zur Natur – das ist das Motto beim Urlaub auf dem Bauernhof. Viele urige Landhäuser wurden in Gasthöfe umgewandelt, in denen du die Seele baumeln lassen kannst, während die lieben Kleinen süße Schafe, Kühe und Pferde streicheln. Magst du es noch wild-romantischer? Dann können wir Selbstversorger-Hütten in der freien Natur empfehlen, von denen es im Schwarzwald eine ganze Menge gibt.

Natürlich steht auch das Camping hoch im Kurs: entweder an malerischen Seeufern, auf Bergrücken oder umgeben von dichten Wäldern. Mehr Natur geht nicht. Oder etwa doch? Klar! Im Teinachtal wartet eine Unterkunft der besonderen Art. Hier übernachtest du im Baumhaus „Höhenluft“, das 3 m über der Erde thront. Hoffentlich bist du schwindelfrei!

Bleibst du lieber auf dem Boden der Tatsachen? Dann ist eine Nacht im Bienenwagen perfekt – mitten in der Naturidylle von Wildberg, aber trotzdem mit allen Annehmlichkeiten wie Strom und warmem Wasser. Eine Besonderheit: Du schläfst direkt neben einem Bienenstock, der natürlich getrennt untergebracht ist, aber süßen Honig-Duft an deinen Schlafplatz abgibt. Ein Honigbrot zum Frühstück darf da natürlich nicht fehlen.

Welche Landschaften des Schwarzwalds sind besonders lohnenswert?

Das Grün der Bäume, plätschernde Bäche, bunte Wiesen und hohe Gipfel – wer die Seele inmitten der Natur baumeln lassen möchte, sollte die folgenden Orte besuchen:

Naturpark Südschwarzwald

Der Südschwarzwald gehört zu den meistbesuchten Regionen Deutschlands – und das nicht ohne Grund. Hier erstreckt sich auf 394.000 Hektar ein Naturpark, der sie alle hat: dichte Wälder, Moore, Sümpfe, Blumenwiesen, Wasserfälle und natürlich den majestätischen Feldberg mit einer Höhe von 1493 m. Doch wo anfangen bei einem so großen Gebiet? Am besten im Haus der Natur, der offiziellen Geschäftsstelle des Parks: Dort erfährst du anschaulich, wie diese Landschaft entstanden ist und was sie so besonders macht. Erkunden kannst du den Südschwarzwald auf einem 8.300 km großen Netz aus Wanderwegen. Aber auch Radfahren und Reiten gehören zum Freizeitangebot.

Biosphärengebiet Schwarzwald

Dieses 63.000 Hektar große Biosphärengebiet wurde erst 2016 eingerichtet und steht seitdem ganz im Zeichen der Erholung und Naturbegegnung. Dabei geben sich Wildnis und Kulturlandschaften die Klinke in die Hand: Du findest beispielsweise dichte Wälder genauso wie Almen, auf denen wie in alten Zeiten Rinder grasen. Imposante Blockhalden zeugen von der Kraft der letzten Eiszeit, der 1415 m hohe Gipfel des Herzoghorns bietet traumhafte Aussichten, und neben Blumenwiesen wird dir der Duft von Thymian, Schafgarbe und Arnika in die Nase steigen.

Triberger Wasserfälle

Ein echter Rekordhalter erwartet dich in der Nähe von Freiburg: Die Triberger Wasserfälle ergießen sich aus 163 m in die Tiefe, was sie zu den größten Wasserfällen Deutschlands macht. Bestaunen kannst du dieses Naturspektakel auf mehreren Wanderwegen. Das reicht dir nicht? Du möchtest den Kaskaden ganz nahe kommen und den erfrischenden Nebel in deinem Gesicht spüren? Dann bist du auf der neu errichteten Plattform gut aufgehoben. Der Weg zu den Wasserfällen ist mit Infotafeln über die einheimische Fauna gespickt, und am Wegesrand solltest du nach Eichhörnchen Ausschau halten. Diese flinken Kletterer sind hier nämlich in großer Zahl zuhause.

Ravenna-Schlucht

In der Nähe von Breitnau schuf der Wildbach Ravenna eine Schlucht mit Felshängen und plätschernden Kaskaden. Die Wanderung dorthin beginnt beim Hofgut Sternen, wo du dir das traditionelle Handwerk der Glasbläserei ansehen kannst. Danach geht es 4 km am Bach entlang. Wenn du es gern abenteuerlich magst und mit Kindern unterwegs bist, ist der Gang über Felsen, Treppen und Holzbrücken genau richtig für dich. Aber nicht nur Naturerlebnisse stehen auf dem Programm. Ein weiteres Highlight ist die Großjockenhofmühle mit ihrem imposanten Schaufelrad. Bis zum Jahr 1956 wurde hier mit Wasserkraft Mehl gemahlen.

Baumwipfelpfad Bad Wildbad

Die Tannen und Buchen des Schwarzwalds sehen bereits vom Boden beeindruckend aus. Doch wie wäre es mit einem Spaziergang inmitten ihrer Wipfel? In Bad Wildbad ist das kein Problem, denn hier befindet sich ein Pfad, der 20 m über dem Waldboden angelegt wurde. Teilweise musst du balancieren und eine Kletterpartie einlegen, was besonders für die kleinen Besucher ein Abenteuer ist. Am Ende wartet dann das Highlight des Pfads: Ein 40 m hoher Turm, auf dem du die Baumwipfel von oben bewundern kannst. Und wie kommst du wieder nach unten? Mit der Riesenrutsche natürlich!

Erdmannshöhle

Dich zieht es unter die Erde, wo es immer schön kühl ist? Kein Problem: In der Gemeinde Hasel befindet sich eine der größten Tropfsteinhöhlen Deutschlands. Ganze 2 km messen die verwinkelten Gänge der Erdmannshöhle, von denen du 350 m als Besucher erkunden darfst. Besonders sehenswert ist dieser Ort natürlich dank seiner Tropfsteine. Die größten von ihnen messen ganze 4 m in der Höhe und werden auf mehr als 100.000 Jahre geschätzt. Führungen durch die Höhle dauern 30 Minuten und sind auch für Kinder gut machbar. Und wer weiß: vielleicht bekommen die Kleinen ja einen der „Erdmänner“ zu Gesicht: die sagenumwobenen Zwerge, nach denen die Höhle einst benannt wurde.

Welche Tiere kann ich im Schwarzwald sehen?

Die dichten Wälder des Dreiländerecks bilden ein Refugium für Tierarten, die in anderen Teilen Deutschlands schon längst verschwunden sind. Ein Beispiel ist der Auerhahn. Dieser seltene Vogel bevölkert vor allem den Nationalpark Schwarzwald und gehört zu den 10 akut bedrohten Vogelarten des Landes. Weitere gefiederte Freunde sind der Tannenhäher, der Schwarzspecht, die Ringdrossel und der Wanderfalke: ein Raubvogel, der sich mit 360 km/h auf seine Beute stürzt und gerne inmitten von Felsen brütet. Und wer weiß: Mit etwas Glück bekommst du im Schwarzwald den Sperlingskauz zu Gesicht: Europas kleinste Eulenart.

Alles andere als klein präsentiert sich der badische Riesenregenwurm. Diese Art, die nur im Südschwarzwald anzutreffen ist, misst ganze 60 cm, und gesellt sich zu Myriaden anderer Kleintiere: Käfer wuseln im Totholz, Schmetterlinge bestäuben bunte Blumen, Frösche veranstalten Konzerte, und in den Mooren des Nationalparks kannst du noch seltene Kreuzottern finden.

Natürlich gibt es auch Säugetiere im Schwarzwald: darunter Rothirsche, Rehe, Wildschweine, Igel, Biber und Feldhasen. Fledermäuse bevölkern die Baumhöhlen, die Alpenspitzmaus fühlt sich im felsigen Terrain wohl und sogar Wildkatzen feiern mittlerweile ihr Comeback. Wenn du den Bergwald auf einer Höhe von 600 m oder mehr erkundest, kannst du außerdem mit etwas Glück frei lebende Gämsen sehen.

Welche Wanderwege im Schwarzwald sind beliebt?

Du bist am liebsten auf Schusters Rappen unterwegs? Dann Willkommen im Schwarzwald! Bereits vor 100 Jahren markierte der Schwarzwaldverein einige besonders lohnenswerte Strecken. Heute ist deren Zahl auf insgesamt 24.000 km angewachsen. Damit gibt es für Wanderer aller Couleur genug Auswahl, um traumhafte Stunden in der Natur zu verbringen. Folgende Strecken können wir besonders empfehlen:

Skulpturenweg

Es muss nicht immer eine tagesfüllende Wanderung sein: Anfänger und Familien sind mit diesem 7,5 km langen Weg ohne nennenswerten Aufstieg gut beraten. Er beginnt im Schlühüwanapark, der 22 Skulpturen des Künstlers Gerhard Helmers beherbergt. Weiter geht es zum Schlüchtsee – einem perfekten Ort für eine Abkühlung im Wasser. Biberdämme lassen sich entlang des Flusses Schlücht bewundern, das Städtchen Grafenhausen bietet Gelegenheit zur Einkehr, und der Rückweg zu Schlühüwanapark führt an duftenden Blumenwiesen vorbei.

Lenzkirch zum Hochfirst

Du suchst eine halbtägige Wanderung mit mittlerer Schwierigkeit? Dann ist diese 11,5 km Strecke ideal geeignet. Vom Kurort Lenzkirch geht es durch dichte Wälder auf einen der schönsten Aussichtspunkte im Schwarzwald: den sog. Hochfirst auf 1196 m Höhe. Ein grandioser Blick auf den Titisee, das Feldbergmassiv und bei gutem Wetter sogar die Alpen ist vorprogrammiert. Der Rückweg nach Lenzkirch eignet sich hervorragend, um im Städtchen Saig einzukehren. Danach wartet noch eine Burgruine auf dich. Oder du gönnst dir im Freibad von Lenzkirch eine Abkühlung nach dem Wandern.

Feldbergsteig

Du suchst nach einer Herausforderung? Dann bist du beim Feldbergsteig genau richtig. Mit einem Aufstieg von 500 Höhenmetern ist dieser Weg nur etwas für fortgeschrittene Wanderer – aber er lohnt sich. Hier geht es vorbei an urigen Almhütten und Blumenwiesen, bevor auf dem 1493 m hohen Gipfel des Feldbergs ein atemberaubendes Panorama wartet. Weiter führt der Weg über enge Pfade und Brücken, bis am Ende eine Pause am idyllischen Ufer des Feldsees auf dem Programm steht – vergiss also nicht, deine Badehose einzupacken. Wer nach der Wanderung noch Energie hat, kann sich im Kletterwald Feldberg so richtig austoben.

Genießerpfad Mummelsee-Hornisgrindepfad

Wandern und Schlemmen – diese Kombination erfreut sich im Schwarzwald großer Beliebtheit. Einer der vielen Genießerpfade beginnt in Seibelseckle und nimmt etwa 2 Stunden in Anspruch. Jedoch kannst du auch mehr Zeit auf dem 7 km langen Weg verbringen, denn es gibt viel zu entdecken: vom idyllischen Ufer des Mummelsees über den Bismarckturm bis zu einem Hochmoor, das du bequem auf Holzplanken begehst. Und dann wären da noch drei Restaurants, in denen du dich an leckerer Schwarzwälder Kirschtorte laben kannst. Wohl bekomm´s!

Noch mehr Freizeit- und Sportangebote im Schwarzwald

Wandern ist nicht das einzige Vergnügen, dem du im Schwarzwald frönen kannst. Daneben laden noch zahlreiche weitere Aktivitäten zu einem Ausflug an der frischen Luft ein.

Wie wäre es beispielsweise mit einer Abkühlung im Wasser? Der Schwarzwald beherbergt einige idyllische Badeseen, von denen der Titisee wohl am bekanntesten ist. Dort kannst du nicht nur Schwimmen, sondern auch eine Fahrt mit dem Ausflugsschiff unternehmen – immer mit Blick auf die malerischen Hügel am Ufer, versteht sich. Alternativ leihst du dir ein Tretboot aus; oder du meisterst das rauschende Wasser des Neckar beim Kanufahren.

Möchtest du hoch hinaus – und dann am liebsten rasant nach unten? In diesem Fall findest du eine ganze eine Reihe von Klettersteigen und Hochseilgärten sowie Mountainbike-Anlagen. Wintersport steht vor allem an den Hängen des Feldbergs auf dem Programm, 2.000 Loipen-Kilometer warten auf Langläufer, und mit der Hochfirstschanze beherbergt der Schwarzwald auch die größte natürliche Sprungschanze der Bundesrepublik.

Welche kulturellen Highlights hat der Schwarzwald zu bieten?

Der Schwarzwald ist bereits seit dem Mittelalter besiedelt. Da verwundert es nicht, dass sich in diesem Landstrich Naturschönheiten und kulturelle Sehenswürdigkeiten abwechseln. Wenn du deinen Horizont auf einem Städtetrip erweitern möchtest, können wir dir folgende Orte ans Herz legen:

  • Bereits die alten Römer liebten es, sich in den Thermen von Baden-Baden, damals noch Aquae genannt, zu entspannen. Daran hat sich bis heute nichts geändert – nur dass weitere Sehenswürdigkeiten wie eine opulente Spielbank, ein Festspielhaus und ein Miniatur-Museum hinzugekommen sind.
  • Freiburg ist nicht nur für seine Altstadt mit historischen Bauten und urigem Kopfsteinpflaster bekannt. Hier erhebt sich der 116 m hohe Münster, der mit einem Mix aus gotischer und romanischer Architektur punktet. Auch die über 90 Wasserspeier an der Fassade sind ein echter Blickfang.
  • Wenn du dich für die Zeitmessung interessierst, ist das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen perfekt für dich. Hier befindet sich nicht nur eine beeindruckende Sammlung von Kuckucksuhren; auch moderne Chronometer und sogar Atomuhren werden ausgestellt.
  • Unter die Erde geht es in Haslach, und zwar im Besucherbergwerk „Segen Gottes“. 800 Jahre lang wurde dort Silber abgebaut – Grund genug, die Geheimnisse der Stollen auf einer Führung mit Grubenhelm und Taschenlampe zu erkunden.
  • Blumen und Wein – diese Kombination erwartet dich in Sasbachwalden, einem Dorf auf 1000 Höhenmetern. Schnuckelige Fachwerkhäuser gehören genauso zum Erlebnis wie Restaurants mit typisch badischer Küche, grüne Weinberge und ein Freibad.
  • Wenn du deinen Blick über Berg und Tal schweifen lassen willst, ist Gutach an der Schwarzwaldbahn der perfekte Ort für dich. Doch das Panorama ist nicht die einzige Attraktion. Der Ort beherbergt auch das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof, in dem du mit allen Sinnen erlebst, wie die Menschen vor 400 Jahren lebten und arbeiteten.

Was kann ich im Schwarzwald mit Kindern unternehmen?

Wenn du deinen Kindern im Schwarzwald ein besonderes Erlebnis bieten möchtest, können wir folgende Ausflugsziele empfehlen:

Badeparadies Schwarzwald Galaxy

Die Seen des Schwarzwalds bieten mehr als genug Gelegenheit, sich abzukühlen. Soll das Wasser jedoch ein bisschen wärmer sein und bist du mit Kindern unterwegs, eignet sich das Badeparadies Schwarzwald Galaxy perfekt. Hier thronen 23 Wasserrutschen, auf denen du mal gemütlich, mal schnell, mal auf den eigenen vier Buchstaben, oder auch auf einem Reifen in die Tiefe saust. Ein weiteres Highlight ist das Wellenbecken, und wenn du genug von der Action hast – kein Problem. Auf der 880 m² großen Wohlfühlfläche kannst du in Hängematten entspannen oder ein Eis essen.

Sommerrodelbahn Hasenhorncoaster

Rasante Abfahrten stehen in Todtnau auf dem Programm: Hier befindet sich eine der spektakulärsten Rodelbahnen Deutschlands. Ganze 3 km führt die Strecke durch die idyllische Naturlandschaft des Schwarzwalds – inklusive Kurven, Kreisel und Wellen, die garantiert für Schmetterlinge im Bauch sorgen. Diese Attraktion ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet, wobei das Mindestalter für Solo-Fahrten 8 Jahre beträgt. Eine Besonderheit: Anders als viele Rodelbahnen kannst du mit dem Hasenhorncoaster auch im Winter fahren.

Barfußpfad Dornstetten-Halwangen

Suchst du ein entspanntes, aber trotzdem nicht alltägliches Erlebnis für die ganze Familie? Dann ist der Barfußpfad im beschaulichen Dornstetten-Halwangen genau richtig für dich. Dort heißt es erst einmal: Schuhe ausziehen und ab auf den 2,4 km langen Naturerlebnispfad. Dieser ist mit einer Vielzahl an Bodenbelägen versehen – von Holz und Lehm über Kies bis zu erfrischend kaltem Wasser und… Glasscherbean? Richtig gelesen, aber keine Angst, deinen Füßen wird nichts passieren. Trampolin, Klettergerüst und Spielplatz runden das Erlebnis für die kleinen Gäste ab, und Erwachsene lernen bei einer Führung mehr über die heilende Wirkung des Barfußlaufens.

Europa-Park Rust

Keine Liste familienfreundlicher Attraktionen wäre komplett ohne diesen Freizeitpark, der seit 1975 Kinder und jung gebliebene Erwachsene glücklich macht. Hier erwarten dich ganze 100 Attraktionen: von der größten Achterbahn Europas über Wildwasser- und Bobfahrten bis zu Virtual Reality-Abenteuern. Jeder Themenbereich ist einem anderen europäischen Land nachempfunden, was sich in der Architektur, der Küche und den Shows widerspiegelt. Steht dir der Sinn nach noch mehr Action? Kein Problem. Gleich daneben eröffnete im Jahr 2019 „Rulantica“ – ein Erlebnisbad mit 17 Wasserrutschen. Du merkst schon: am besten nimmst du dir einen ganzen Tag Zeit, um den Europa-Park in seiner Gesamtheit zu erleben.

Welche kulinarischen Spezialitäten sollte ich im Schwarzwald probieren?

Im Schwarzwald trifft die deftige Küche Württembergs auf die raffinierten Spezialitäten aus Baden – kein Wunder also, dass viele Urlauber allein zum Schlemmen hierherkommen. Willst du es ihnen gleichtun? Dann solltest du nach folgenden Spezialitäten Ausschau halten:

Schwarzwälder Schinken, Schwarzwälder Forelle und Schwarzwälder Kirschtorte kennst du vielleicht schon – genau wie Spätzle, die zusammen mit Zwiebeln, Käse oder Rostbraten kredenzt werden. Auch Schäufele erfreut sich großer Beliebtheit, am besten mit frischem Kartoffelsalat. Und dann wären da natürlich noch Maultaschen mit allerlei Füllungen.

Weniger bekannt sind Brägele: Bratkartoffeln, die zu einem zünftigen Essen nicht fehlen dürfen. Dazu passt Bibbeleskäs, eine cremige Quarkspeise mit frischen Kräutern. Abends am Lagerfeuer schwören Naturburschen auf den „Landjäger„, eine badische Version des Hotdogs mit Würstchen im Stockbrot. Oder soll es eine leichte Speise für zwischendurch sein? Dann empfehlen wir Fädlesuppe mit Rinderbrühe und klein geschnittenen Pfannkuchen.

Natürlich gehört auch das „Vespern“ zur kulinarischen Erfahrung im Schwarzwald dazu: Duftendes Bauernbrot, Käse, Schinken, Zwiebeln, dazu Apfelmost – was braucht man als Wanderer mehr? Beim Schwarzwälder Flammkuchen mit Speck und Schnittlauch zeigt sich die Nähe zu Frankreich, und an Festtagen tischt man gerne Ochsenfleisch mit pikantem Meerrettich auf.

Der Westen des Schwarzwalds ist für seine vorzüglichen Weine bekannt, während im Nordschwarzwald Obstbrände und Kirschwasser hoch im Kurs stehen – gerne auch als Mitbringsel für die Lieben zuhause. Oder bevorzugst du kühlen Gerstensaft? Kein Problem. Premium-Biere wie „Zäpfle“, „Diplom-Pils“ und „Inselhopf“ sind weit über die Grenzen des Schwarzwalds bekannt und haben bereits zahlreiche Preise eingeheimst.