Verpflegung beim Camping: Lecker kochen und essen

Campingtrip geplant? Ausrüstung besorgt? Träumst du schon von langen Wanderungen und von faulen Tagen am See? Von stillen Abenden am Lagerfeuer mit gegrillten Marshmallows und – halt! Was gibt’s denn sonst noch zu essen? Weißt du nicht? Falsche Antwort! Du kannst am Campingplatz durchaus wie ein Fürst – oder wie eine Fürstin – speisen. Aber nur, wenn du im Vorfeld ein bisschen Planungsaufwand betreibst. Keine Sorge, ist ganz easy. Los geht’s!

Hi, ich bin Sebastian

und ich bin leidenschaftlicher Camper. Vor einigen Jahren habe ich mir den Traum vom eigenen Campervan erfüllt und einen VW-Bus zum Wohnmobil umgebaut. Hier kannst du mehr über mich erfahren!

Kochen und Essen am Campingplatz schlau planen

Nudeln, Würstchen, Haferflocken, fertig? So kann die Planung natürlich aussehen. Deutlich abwechslungsreicher wird das Kulinarik-Erlebnis aber, wenn du dir noch ein bisschen mehr überlegst.

Sprich: Jede einzelne Mahlzeit definierst! Das sind Frühstück, Snacks und Abendessen. Denk auch an Desserts und Getränke. Wer hat Lust auf unverschämt leckere Lagerfeuer-Cocktails?

So viel Organisation klingt vielleicht ein bisschen wie ein Anti-Abenteuer.

Aber: Warte nur, bis du abends mit einem Bärenhunger die ersten Tortilla-Chips aus ihrem perfekt geschmolzenen Käsebett ziehst. Jetzt kannst du es bestimmt schätzen, dass du nicht mit knurrendem Magen an einem halbverkohlten Maiskolben herumnagen musst. Und wenn du zum Nachtisch im Schein des Lagerfeuers ein zimtig-warmes Apfeldessert verspeist, hat sich die ganze Planerei richtig gelohnt. Wetten?

Also: Wie planen wir die perfekte Campingkost?

Folgende Dinge gibt es zu berücksichtigen:

  • Zutaten: Je weniger, desto besser. 5-7 Zutaten sind das Maximum für jedes Rezept.
  • Temperatur: Kommen deine Zutaten ohne Kühlung aus? Im Winter können hitzeempfindliche Lebensmittel im Schnee gelagert werden. Aber sie dürfen nicht ständig einfrieren und wieder auftauen.
  • Aufbewahrung am Campingplatz: Können die Zutaten wildtiersicher in eine gut verschlossene Box gepackt bzw. hoch in einen Baum gehängt werden?
  • Kochstelle: Hantierst du nur am Lagerfeuer, oder gibt es auch einen Campingkocher oder eine Küche am Campingplatz?
  • Kochgeschirr: Reichen einer oder maximal zwei Töpfe, Pfannen usw. aus?
  • Vorbereitung: Du willst möglichst wenig schneiden und mischen müssen.
  • Wetter: Plane im Winter heiße, einfache und nahrhafte Suppen und Eintöpfe. Im Sommer darf es mehr frisches Gemüse sein.
  • Plan B: Rechne sicherheitshalber immer damit, dass etwas schief gehen könnte. Pack für diesen Fall ein unspektakuläres Notfall-Gericht ein. Spaghetti mit fertiger Tomatensoße zum Beispiel.

Koch die geplanten Speisen vorher versuchsweise einmal in der eigenen Küche. Zur Probe. Wenn du das Camping-Menü da nicht hinbekommst, weißt du, dass du noch ein bisschen üben musst!

Heißer Tipp: Bereite zuhause alles vor, was geht. Je weniger du am Campingplatz tun musst, desto mehr Zeit hast du, um verträumt ins Feuer zu schauen und dich einfach nur lebendig zu fühlen! Was du tun könntest:

  • Zwiebeln fein hacken
  • Dressings oder Würzmischungen vorbereiten und in Gläser füllen
  • Soßen zubereiten
  • Gemüse schneiden
  • Fleisch oder Tofu marinieren
  • Salate machen, die ohnehin besser schmecken, wenn sie durchziehen konnten (z. B. Nudel- oder Kartoffelsalat)

Du willst es NOCH einfacher? Statt auf Instant-Suppen zu setzen, könntest du Chilis oder Eintöpfe vorkochen und portionsweise einfrieren. Für ein schnelles Mittagessen einfach in den Topf befördern und auftauen. Diese essbaren Kühlkörper halten praktischerweise auch die Kühlbox länger kalt!

Ganz wichtig auch: Unterschätze die Zeit in der Lagerfeuerküche nicht! Bis dein Feuer erst richtig brennt und dann „kochfertig“ ist (also größtenteils aus heißer Kohle besteht), vergeht schnell eine Stunde. Pack immer ausreichend Snacks ein, damit große und kleine Camper gar nicht erst hangry werden! Gute Snacks:

  • Müsliriegel
  • Karotten und Cracker mit Hummus-Dipp
  • Trockenwürste
  • Proteinbällchen
  • Selbstgemachtes Studentenfutter mit den Lieblings-Nüssen & Früchten
  • Trockenobst
  • Süße oder pikante Muffins
  • Instant-Porridge mit Trockenfrüchten und Nüssen

Kühlbox perfekt ausnutzen

Damit aus deiner Kühltruhe kein Ofen wird, kannst du einige einfache Dinge berücksichtigen:

  • Kühle die Box selbst, bevor du sie füllst.
  • Sortiere alle Lebensmittel in verkehrter Abfolge so, wie du sie brauchst. Dann muss niemand lange nach der Salatgurke graben.
  • Packe einzelne Zutaten im gefrorenen Zustand ein (z. B. Chilis, Fleisch). Damit bleibt das Innere länger kalt.
  • Wenn du gerne ein (oder viele) kalte Getränke genießt, fülle einen zweiten Kühler nur mit Drinks. Der Lebensmittelkühler bleibt innen länger kalt, weil er seltener aufgemacht wird.

Was gehört in die mobile Campingküche?

Wähle das richtige Equipment aus. Das sind Dinge, die nicht mit Samthandschuhen angefasst und auch mal derbe geschrubbt werden können. Die nagelneue, beschichtete Pfanne in Knallrosa? Bingo, die bleibt zu Hause!

Hier ist eine Equipment-Checkliste für den Campingplatz (einzelne Empfehlungen kannst du natürlich weglassen, wenn sie für deinen Camping-Menüplan nicht nötig sind):

  • Großer, leichter Campingtopf ODER Schmortopf
  • Große Pfanne aus Gusseisen
  • Ein Deckel, der auf Topf und Pfanne passt
  • Alufolie (sehr wichtig!)
  • Grillrost
  • Greifzange aus Metall, Kochlöffel
  • Grillspieße
  • Grillhandschuhe
  • Schneidebrett
  • Scharfes Messer
  • Öl, Salz und Pfeffer
  • Streichhölzer in einer wasserdichten Box, Brennstarter für das offene Feuer, ev. Brennholz
  • (Kleiner) Campingkocher (auch als Back-up für störrische Feuer, oder um schnell Tee zu kochen)
  • Besteck, Campingteller und Becher
  • Ausreichend Lebensmittel (eventuell schon zu Hause abmessen und dann in Container packen)
  • Getränke (Wasserkanister, Teebeutel, Instant-Kaffee)

Du bist regelmäßig am Campingplatz zu finden? Dann fülle eine eigene Campingküche-Box mit sämtlichen nötigen Utensilien und Gewürzen. Alles, was da drin ist, bleibt auch drin. Du wirst dich freuen, wenn du auch bei Campingtrip Nummer fünf den Dosenöffner verlässlich dabeihast.

Kochen am Lagerfeuer – so geht’s!

Mit ein bisschen Übung kannst du in und neben den Flammen viel mehr als nur Marshmallows und Würstchen grillen!

Aber erst mal eine kleine Warnung: Feuer + Natur = Gefahr. Die perfekte Feuerstelle ist darum eine, die schon angelegt ist. Wenn es keine Grillstellen gibt, wähle eine Stelle, die

  • windgeschützt
  • nach oben offen (ohne überhängende Äste)
  • in sicherer Entfernung von Vegetation oder anderen Zelten

ist. Du kannst deine Feuerstelle mit Steinen abgrenzen.

Und stell immer einen Eimer mit Wasser oder Sand bereit, falls die Flammen doch mal außer Kontrolle geraten sollten.

Was gibt’s sonst noch zu beachten?

  • Verwende das richtige Holz: Trocken und abgelagert soll es sein. Im Zweifelsfall lieber beim Baumarkt besorgen, statt später vor einem qualmenden Haufen zu stehen
  • Mach dein Feuer nicht zu groß. Große Feuer brennen ruck-zuck weg – und du sitzt hungrig im Dunkeln. Leg langsam Holz nach. Aber nur dann, wenn es nötig ist. So hast du viel länger etwas vom Lagerfeuer.
  • Zieh dich richtig an: Feste Schuhe und Kleidung ohne Polyester, bitte. Es herrscht Funkenflug-Gefahr!

So, genug Grundwissen geplappert. Jetzt geht’s ans Kochen. Du hast verschiedene Arten zur Auswahl:

  • Leg ein Grillrost über die Feuerstelle und platziere das Grillgut (z. B. Fleisch oder Gemüse) darauf
  • Halte Spieße in die Flammen (gut für Würstchen, Marshmallows)
  • Wickle Lebensmittel in Alufolie und lege sie in die heißen Kohlen (sehr effektiv für alles, was viel Hitze braucht; z. B. Kartoffeln oder Mais. Wenden nicht vergessen)
  • Stell einen Topf oder eine Pfanne auf die glühenden Kohlen oder auf den Grillrost über der Flamme (für Suppen, Eintöpfe oder Nudeln)

Grundsätzlich gilt: Lebensmittel direkt in die Flammen zu legen, ist eine ziemlich sichere Methode, um sie halb roh zu verbrennen.

Direkt in bzw. über der Flamme kannst du Wasser kochen oder Dinge rösten, die ohnehin schon gar sind. (Hallo, Marshmallows!)

Für alles andere gilt: Mach dein Feuer, lass es runterbrennen und leg los, wenn die Kohle weißlich glüht. Das sind ideale Grillkonditionen! Auch den Schmortopf stellst du besser in bzw. über die heiße Kohle. Einzelne Scheite nachlegen, damit die Hitze erhalten bleibt. Geduld ist wichtig. Denn bis ein Kochfeuer richtig runtergebrannt ist, kann es 30 bis 45 Minuten dauern. Macht aber nix. In dieser Zeit kannst du sämtliche Zutaten so vorbereiten, dass sie dann nur noch in die Glut müssen, wenn es so weit ist!

Und bitte grille nichts, was viel Fett abgibt. Den Frühstücksspeck zum Beispiel machst du besser in der Gusseisenpfanne statt auf dem Grillrost. Sonst gibt’s Fettbrand und verbranntes Fleisch. Auch nie zu viel Öl in die Pfanne füllen. Spritzendes Fett und Flammen sind kein gutes Team.

Kochen am Campingkocher – wie finde ich den richtigen Campingkocher?

Wenn du kurz googelst oder in einen Outdoor-Laden gehst, könnte eines passieren: Du siehst einen schicken Campingkocher, an dem du deine Outdoorfähigkeiten perfekt präsentieren kannst. Passt – nimmst du! Und dann drehst du dich um und siehst noch 25 andere Campingkocher, die für deine Zwecke (vielleicht) ebenso gut oder besser geeignet sind. Ahhh! Und jetzt? Erst mal Ruhe bewahren und nicht von der Campingkocher-Lawine überrollen lassen. Es gibt zwar superviele Optionen. Aber einige grundsätzliche Dinge erleichtern dir die Entscheidung. Hier sind sie:

Kleiner Tischkocher oder großer, frei stehender Herd?

Der Tischkocher ist handlich und leicht und kann gut getragen werden. Du brauchst aber eine passende Oberfläche, auf der du ihn abstellen kannst. Der große, frei stehende Herd ist viel schwerer, kann dafür aber überall aufgestellt werden. Der Tischkocher genügt den meisten Gelegenheitscampern. Zieh Option Nummer zwei in Betracht, wenn du viele lange Campingtrips geplant hast, bei denen du lieber hinterm Herd als am Lagerfeuer stehst.

Anzahl der Platten/Kochstellen

Zwei Kochstellen reichen in den allermeisten Fällen aus. Achte aber darauf, dass der Herd insgesamt nicht zu klein ist. Haben Pfanne und Topf gut nebeneinander Platz? Achtung: Kleine Backpacker-Öfen mit nur einer Kochstelle sind praktisch, um Wasser zu kochen oder um eine Notfalls-Suppe aufzuwärmen. „Richtige“ Gerichte kannst du damit eher schwer zubereiten. Sie sind aber ein gutes Back-up, wenn du schnell einen heißen Tee möchtest, ohne am Lagerfeuer zu hantieren.

Welcher Brennstoff?

Die meisten Kocher werden mit Propangas oder Benzin betrieben. Es gibt auch solche, die mit unterschiedlichen flüssigen Brennstoffen, mit Spiritus oder Holz laufen.

Für den „klassischen“ Camper ist der Propangas-Kocher am unkompliziertesten. Er brennt leicht los, die Hitze kann gut reguliert werden und er ist in der Anschaffung nicht allzu teuer. Nachteile sind, dass Propangaskocher bei kalten Temperaturen und ab einer gewissen Höhenlage nicht mehr gut funktionieren. Und im Ausland ist es unter Umständen schwierig, passende Gaskartuschen zum Nachfüllen aufzutreiben. Achtung: Gaskartuschen darfst du nicht ins Flugzeug mitnehmen.

Kocher mit Benzin sind schwerer und teurer und brauchen mehr Pflege. Dafür funktionieren sie aber auch bei Minusgraden und weit oben am Berg. Und Benzin zum Nachfüllen bekommst du auf der ganzen Welt ohne Probleme.

Windschutz

Dein Kocher hat idealerweise einen Windschutz, damit nicht jede plötzliche Böe die Pasta beim Kochen stört.

Temperaturregulierung

Achte darauf, dass du die Hitze am Kocher zurückstellen kannst. Allerdings siehst du häufig erst in der Praxis, wie gut das tatsächlich klappt. Lies dich deshalb durch unterschiedliche Bewertungen, bevor du zuschlägst.

Standfestigkeit/Stabilität

Eigentlich ohnehin logisch, aber trotzdem: Rüttle testweise am Kocher, um zu checken, wie leicht er umkippt. Damit dein Süppchen unter Umständen nicht die Ameisen statt dir mit Futter versorgt!

 

Rezepte:

Du kennst dich jetzt bestens aus mit der Kocherei beim Campen. Hast deine wichtigen Kochutensilien gesammelt und „Lagerfeuer-Gespräche“ gegoogelt. Und jetzt ist es soweit: Du musst dich für ein paar Rezepte entscheiden. Keine Sorge – hier haben wir einige gesammelt. Achtung, du könntest gleich Appetit bekommen!

Frühstück

Bananen-Pancakes

Süßer Start in den Tag

Equipment: Pfanne (beschichtet oder gut gebuttert), Rührschüssel, Pfannenwender

Wo kochen: Auf dem Campingkocher

Dauer: 25 min

Zutaten:

  • Öl oder Butter
  • 3 Bananen
  • 2 Eier
  • 1½ Tassen Milch/Haltbarmilch
  • ¼ Tasse brauner Zucker
  • 1 Tasse grob gehackte Walnüsse
  • 2 TL Zimt
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Salz

Zubereitung:

Trockene Zutaten (Mehl, brauner Zucker, Zimt, Backpulver, Salz) mischen. Zwei Bananen in einer Rührschüssel zu Brei zerdrücken. Eier und Milch hinzufügen und gut verrühren. Trockene Zutaten unterheben. Etwas mehr Milch dazu, wenn der Teig zu fest ist.

Reichlich Öl oder Butter in die Pfanne geben. Ein Drittel des Teiges in die Pfanne gießen, einige gehackte Walnüsse darüberstreuen und wenden, wenn der Pfannkuchen fest ist. Mit dem restlichen Teig wiederholen. Pfannkuchen mit Bananenscheiben, weiteren Walnüssen und Honig oder Zucker nach Geschmack servieren.

Tipps:

  • Trockene Zutaten schon zu Hause portionieren und mischen
  • Bananen dürfen ruhig überreif und außen braun sein

 

Sättigendes Omelett mit Kichererbsen

Proteinreiche, gesunde Stärkung für lange Wandertage

Equipment: Pfanne mit Deckel, Schneidebrett, Messer, Kochlöffel oder Pfannenwender

Wo kochen: Auf dem Campingkocher, am Feuer

Dauer: 20 min

Zutaten:

  • 1 EL Öl
  • 1 kleine rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
  • 1 Zucchini, in Scheiben geschnitten
  • 1 Paprika, in Stücke geschnitten
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 2 Eier
  • Salz & Pfeffer
  • Gewürze:
    • ½ TL Cumin
    • ¼ TL Koriander
    • Prise Zimt

Zubereitung:

Öl in der Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Paprika und Zucchini anbraten. Nach 5 Minuten Kichererbsen und Gewürze hinzufügen, anbraten und dabei regelmäßig wenden. In der Mitte der Pfanne eine Vertiefung formen und zwei Eier hineinschlagen. Bedecken und zugedeckt fertiggaren lassen. Für flüssige Dotter sofort servieren.

Tipps:

  • Gewürzmischung zu Hause vorbereiten
  • Etwas Öl nachgießen, bevor du die Eier in die Pfanne schlägst

Hauptgerichte

Loaded Nachos

Lecker, unkompliziert und sehr vielfältig!

Equipment: Schmortopf mit Deckel

Wo kochen: Am Feuer

Dauer: 10 min

Zutaten:

  • Nachos
  • Käse
  • Toppings nach Wahl (z. B. Gemüse, Grillfleisch, Bohnen, …)

Achtung: Alle Zutaten müssen schon im Vorfeld fertig gegart sein!

Zubereitung:

Nachos, gewünschte Toppings und Käse abwechselnd in den Schmortopf schichten. Deckel drauf und ab aufs Feuer. Die Nachos sind fertig, wenn der Käse geschmolzen ist (rund 5 Minuten).

Kichererbsen-Curry

Perfekt für längere Campingtrips, weil alle Zutaten ungekühlt haltbar sind. Vegan.

Equipment: Topf, ev. zweiter Topf für Reis oder Grillrost für fertiges Naan

Wo kochen: Auf dem Campingofen, Naan über dem Feuer erwärmen

Dauer: 25 min

Zutaten:

  • 1 EL Öl
  • 1 kleine Zwiebel, gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Dose Kichererbsen
  • Salz & Pfeffer
  • Gewürze:
    • 1 TL Garam Masala
    • 1 TL Zimt
    • 1 TL gemahlener Ingwer
    • 1 TL Kurkuma
    • ¼ TL Cayennepfeffer
  • Reis oder Naan als Beilage
  • Optionale Toppings:
    • 1 Limette
    • Koriander
    • Joghurt

Zubereitung:

Öl in Pfanne oder Topf erhitzen. Zwiebeln anbraten und Gewürze hinzufügen, kurz anrösten. Kokosmilch, Tomatenmark und Salz hinzu und alles gut verrühren. Nun die Kichererbsen in die Soße geben und bei mittlerer Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen. Die Soße dickt dabei ein. Während das Curry kocht, Reis oder Naan aufwärmen.

Mit einem Spritzer Limettensaft, einem Löffel Joghurt und einer Koriander-Garnierung servieren.

Tipps:

  • Gewürzmischung schon zu Hause vorbereiten
  • Vorgekochten Reis direkt im Curry aufwärmen

One-Pot-Pesto-Pasta

Sommerliche Pasta mit Gemüse

Equipment: Topf, Kochlöffel, Schneidebrett & Messer

Wo kochen: Auf dem Campingofen

Dauer: 20 min

Zutaten:

  • 2 EL Öl
  • 1 Zucchini (in Scheiben geschnitten)
  • 1 Handvoll Kirschtomaten (halbiert)
  • Pasta (z. B. Fusili, Orecchiette)
  • 5 Löffel Pesto
  • Parmesan nach Geschmack
  • Pinienkerne

Zubereitung:

Öl in Pfanne oder Topf erhitzen. Gemüse anbraten. Sobald die Zucchini braun werden, erst die ungekochte Pasta und dann Wasser hinzufügen. So viel Wasser nehmen, dass die Nudeln gerade nicht bedeckt sind. Ohne Deckel köcheln lassen und regelmäßig umrühren, damit die Pasta gleichmäßig weich wird. Wenn die Nudeln weich sind, sollte das Wasser größtenteils verdampft sein. Einige Löffel Pesto in das verbliebene stärkehaltige Wasser geben und dabei gut rühren. Geriebenen Parmesan unterheben (so wird eine zu flüssige Soße fester). Mit Pinienkernen bestreuen und servieren.

Tipps:

  • Fleischesser können im ersten Schritt Schinkenspeck anrösten und dann aus der Pfanne nehmen. Das Gemüse im Fett braten und den Speck vor dem Servieren wieder zur Pasta geben.

 

Desserts

Apfel-Crunch

Schnell zubereitet, vegan & mit einfachen Zutaten

Equipment: Gusseisenpfanne, Schneidebrett & Messer

Wo kochen: Auf dem Campingofen, über dem Feuer

Dauer: 20 min

Zutaten:

  • 1 EL Öl oder Butter
  • 2-3 Äpfel
  • 1 TL Zimt
  • ½ TL Muskat
  • ½ TL gemahlene Nelken
  • brauner Zucker nach Geschmack
  • Knuspermüsli
  • Ein Schuss Bourbon (optional)
  • Empfohlene Toppings:
    • Sprühsahne (aus der Kühlbox)
    • Eis (vom Campingplatz-Supermarkt)

Zubereitung:

Äpfel in Scheiben schneiden. Öl oder Butter in der Pfanne erhitzen und Äpfel rund 5 Minuten darin garen (bis sie anfangen, weich zu werden). Gewürze, Bourbon, Zucker hinzufügen und 5-10 Minuten köcheln lassen, damit die Soße eindickt. Vom Feuer nehmen, Knuspermüsli großzügig über die Äpfel streuen und mit Toppings nach Wahl servieren – oder gemeinsam direkt aus der Pfanne essen.

Tipp:

  • Gewürzmischung schon zu Hause vorbereiten

S’Mores-Tüten

Ideal für viele Naschkatzen (oder wenige Naschkatzen mit viel Appetit)

Equipment: Alufolie, Grillrost

Wo kochen: Auf dem Campingofen, auf dem Grillrost (nicht in den Flammen!)

Dauer: 15 min

Zutaten:

  • Eistüten
  • Schokolade oder Schokodrops
  • Kleine Marshmallows

Zubereitung:

Jede Eistüte mit Marshmallows und Schokodrops füllen und in Alufolie wickeln. Auf dem Grillrost platzieren und für 7-10 Minuten aufwärmen. Vorsichtig ausrollen und genießen!

Lagerfeuer-Cocktails

Heiße Schokolade mit Schuss

Süß, heiß, perfekt!

Equipment: Topf

Wo kochen: Auf dem Campingofen, auf dem Grillrost

Dauer: 5 min

Zutaten (für 2 Personen):

  • Milch (Haltbar/Soja) oder Wasser
  • Instant-Kakaopulver
  • 4 Stück Schokolade oder Schokodrops
  • Kahlua
  • 4 Marshmallows
  • Optional: Prise Zimt

Zubereitung:

Milch (oder Wasser), Kakaopulver und Zimt in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen. Dabei ständig umrühren. Wenn sich der Kakao aufgelöst hat, Topf von der Hitze nehmen und Schokolade und einen guten Schuss Kahlua einrühren. Inzwischen Marshmallows am Feuer rösten. Heiße Schokolade in zwei Tassen füllen und mit jeweils zwei gerösteten Marshmallows garnieren.

Vanille-Apfelpunsch

Kleiner Twist zum klassischen Punsch

Equipment: Topf

Wo kochen: Auf dem Campingofen, auf dem Grillrost

Dauer: 5 min

Zutaten (für 4 Drinks):

  • 2 Tassen Apfelsaft
  • 120 ml Vanille-Wodka
  • 1 Dose oder Flasche Apfelcider
  • ½ Tasse Sahne

Zubereitung:

Apfelsaft erwärmen und von der Hitze nehmen, bevor er zu köcheln beginnt. Sahne in der Zwischenzeit in ein Schraubglas füllen (oder direkt im Transportglas lassen) und wild schütteln, damit sie etwas eindickt. Wodka und Cider gleichmäßig auf 4 Tassen verteilen, mit warmem Apfelsaft auffüllen und abschließend mit Sahne garnieren. Schmecken lassen!

 

Weitere gesunde Rezepte findest du im Food Blog von Jonas: Food Blog von FitTasteTic

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